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Workshop II

Interoperability in Home-Care und Telemedizinanwendungen

11:00-12:30 Uhr

Organisation

Inhalt

Im integrierten, patienten-zentrierten Therapiemanagement nimmt der Patient - unterstützt von moderner Informations- und Kommunikationstechnologie - seine Gesundheitsdaten selbst in die Hand. Die Daten werden vom Patienten erfasst, in einer elektronischen Gesundheitsakte oder sog. "Personal Health Records" verwaltet und schlussendlich über eine eHealth-Infrastruktur dem Arzt zur Verfügung gestellt.

Den Teilnehmern soll anhand von praktischen Beispielen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie technische Interoperabilität in zukünftigen Versorgungsszenarien im Home-Care- und Telemedizinbereich realisiert werden kann. Dabei wird auf zwei wesentliche Aspekte eingegangen:

Device-Interoperability: Um Daten vom Messgerät an ein Patiententerminal zu übertragen, spielt vor allem die IEEE X73 Standardfamilie eine wichtige Rolle. Dem Teilnehmer werden Konzepte vorgestellt wie Messgeräte - im Sinne von Plug&Play - an eine heterogene eHealth-Infrastruktur andocken werden können.

System-Interoperability: In einer vernetzten eHealth-Landschaft ist der sichere Datenaustausch zwischen Systemen und auch der Datenaustausch mit speziellen Services (z.B. Datenanalyse Services) von zunehmender Wichtigkeit. In diesem Fall spielen eHealth Frameworks, etablierte IT-Architekturen (z.B. SOA - Service Oriented Architecture) und auch die IHE Integrationsprofile eine wichtige Rolle.

Die Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Präsentationen und Demonstrationen anhand praktischer Implementierungsbeispiele.