Workshop I
Eckpfeiler österreichischer Telemedizin – Chancen und Risken - Was ist zu beachten?
Teil 1: 9:00-10:30 Uhr
Teil 2: 11:00-12:30 Uhr
Der Workshop wird von der Österreichischen Wissenschaftlichen Gesellschaft
für Telemedizin und Ehealth in Kooperation mit seinen Partnerorganisationen
und -institutionen durchgeführt.
Weitere Infos bei Dr. Sögner
(Präsident der ASSTeH – peter.soegner@aon.at)
Vortragende
- Prof. Dr. Michael Binder
FA f. Dermatologie und Venerologie; – AKH Wien - Primar Dr. Hans Mosser
FA f. Klin. Radiologie; LK Krems, Leiter der AG Ehealth der Österreichischen Röntgengesellschaft - Dr. Thomas Radner
Leiter der Arbeitsrechtlichen Abteilung der AK-Tirol - Mag. Klaus Schindelwig
zuständiger Jurist für Datenschutz der TILAK - Doz. Dr. Bettina Staudinger Department für Human- und Wirtschaftswissenschaften, Private Universität für Gesundheitswissenschaften, medizinische Informatik und Technik
- Dr. Peter Sögner MSc
FA f. Klinische Radiologe am LK Innsbruck, Unternehmensberater und Leiter der Research Division für Ehealth und Telemedizin an der UMIT
Vorläufige Programmschwerpunkte
- Kurzüberblick Telemedizin in Österreich (Sögner)
- Medizinische Eckpfeiler am Beispiel Teleradiologie (Mosser)
- Medizinische Eckpfeiler am Beispiel Teledermatologie (Binder)
- Arbeitsrechtliche Eckpfeiler der TM (Radner)
- Datenschutzrechtliche Eckpfeiler der TM (Schindelwig)
- TM-Aspekte für den Bereich Telenursing in Österreich (Staudinger)
- Betriebsorganisatorische Eckpfeiler der TM (Sögner)
Namhafte Fachexperten der österreichischen Telemedizinlandschaft vermitteln den Teilnehmern bei dem von der ASSTeH organisierten praxisorientierten Workshop in diesem Jahr die medizinischen, rechtlichen und betriebsorganisatorischen Eckpfeiler bestehender telemedizinischer Dienstleistungen im österreichischen Gesundheitswesen mit einem Ausblick auf erkennbare weitere Entwicklungen im Rahmen des existenten Gesundheitsreformgesetzes und den Aktivitäten rund um ELGA. Dabei wird großer Wert auf die Darstellung der realen Chancen und Nutzen bereits bestehender telemedizinischer Aktivitäten für Patienten und Gesundheitsdiensteanbieter gelegt, aber auch auf die Gefahren und Risken telemedizinischer Dienstleistungen bei inkompletter oder unzureichender Abklärung durch die Betreiber hingewiesen. Die relevanten technischen Eckpfeiler werde im Rahmen des restlichen Programms der eHealth2009 sicherlich ausreichend berücksichtigt.
Der Workshop ist offen für interessierte Bürger, Gesundheitsdiensteanbieter (Pflegeberufe, Ärzte, Soziale Gesundheitsdiensteanbieter,…), Juristen, Ökonomen und gesundheitspolitische Entscheidungsträger. Im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten werden die aktuellen österreichischen Rahmenbedingungen aus den verschiedenen Blickwinkeln (Medizin, Recht und Betriebsorganisation (Ökonomie und Qualitätsmanagement) dargestellt. Praktische Beispiele der gelebten Telemedizin sollen die Chancen und Risken für die Betroffenen und Ausübenden den Workshopteilnehmern deutlich machen.
Anhand der Expertenbeiträge werden Erfolgsfaktoren österreichischer telemedizinischer Beispiele vorgestellt, wohl wissend, dass in drei Stunden nicht alle offenen Fragen abgehandelt werden können. Medizinische Themenschwerpunkte werden unter anderem Teleradiologie und Teledermatologie in Österreich sein. Voraussichtlich wird auch der Themenbereich der mobilen Pflege und telemedizinischen Patientenbetreuung bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes Mellitus oder Herzinsuffizienzpatienten in plakativen Beispielen durch entsprechende Experten kurz dargestellt werden.
Wichtig hierbei ist den Organisatoren der ASSTeH die positiven Möglichkeiten der Stärkung der lokalen medizinischen Fachkompetenzen durch bessere Vernetzung der existenten Gesundheitseinrichtungen darzustellen. Die Entwicklungen von telemedizinischen Einzelprojekten zu bereichs- und berufs- und fachübergreifenden telemedizinischen Netzwerken wie z.B. Neuro-, Cardio- oder Onkonetzwerken werden erläutert.
Benefit/ Take-Home-Package für Teilnehmer soll sein, sich relevanter medizinischer, rechtlicher und betriebsorganisatorischer Eckpfeiler für telemedizinische Aktivitäten in Österreich bewusst zu werden um hier einen Impuls für Planung und Betrieb dieser zukunftsträchtigen Dienstleistungen zu erhalten.
Für Ärzte werden für die Teilnahme am Workshop 4 Punkte im Rahmen des Diplom-Fortbildungs-Programms (DFP) vergeben.
Allgemeiner Hinweis: Die im Text verwendeten Berufsbezeichnungen sind aufgrund der vereinfachten Lesbarkeit auf eine Geschlechtsform reduziert, gelten aber natürlich für Frauen wie Männer gleich! Wir freuen uns insbesondere über Anmeldungen weiblicher Teilnehmerinnen, da der Telemedizinbereich in Österreich aktuell primär männlich erscheint – was aber sicherlich nicht der Realität entspricht!
Weiterführende Informationen über den Workshop finden Sie ab Mitte März 2009 auch auf der Homepage der ASSTeH – www.assteH.org!





